Mein Fokus liegt auf der europäischen iGaming-Landschaft: Ich untersuche Plattform-UX, regulatorische Entwicklungen, Spielerverhalten und die strukturellen Unterschiede zwischen Märkten wie Deutschland, den Nordics und Spanien. Ich interessiere mich für das, was hinter der Oberfläche passiert – RTP-Strukturen, Friktionspunkte im Conversion-Funnel, KYC-Prozesse und die Art, wie Compliance-Anforderungen das Produktdesign verändern.
Ich betrachte iGaming-Plattformen nicht als isolierte Produkte, sondern als Systeme, die auf regulatorische Rahmenbedingungen, Spielerpsychologie und kommerzielle Zwänge reagieren. Meine Analysen konzentrieren sich auf die Schnittstellen zwischen diesen drei Ebenen.
Wenn ich eine Casino-Plattform bewerte, achte ich auf Friktionspunkte: Wie viele Klicks braucht ein Spieler vom Login bis zum ersten Spin? Wo entstehen Abbrüche im Auszahlungsprozess? Welche Design-Entscheidungen sind regulatorisch erzwungen, welche sind freiwillig? Diese Fragen führen zu konkreten Einsichten über Produktqualität und Marktreife.
Seit über einem Jahrzehnt beobachte ich, wie sich Märkte öffnen, fragmentieren und konsolidieren. Ich habe gesehen, wie der deutsche Glücksspielstaatsvertrag 2021 die UX-Landschaft verändert hat, wie nordische Märkte mit Einzahlungslimits experimentieren und wie Betreiber ihre Produktstrategien zwischen Jurisdiktionen anpassen.
Jede neue Jurisdiktion führt eigene Compliance-Anforderungen ein. Was ich sehe: Betreiber bauen zunehmend modulare Plattformen, die länderspezifische Regeln auf UI-Ebene abbilden können. Das führt zu einer neuen Kategorie von UX-Problemen – Spieler in Deutschland haben eine grundlegend andere Experience als Spieler in Malta, selbst auf derselben Marke.
Regulatoren setzen auf Friktionen: Einzahlungslimits, Sitzungsdauer-Erinnerungen, Cooldown-Perioden. Ich analysiere, wie diese Eingriffe das Spielverhalten tatsächlich verändern – und wo sie lediglich als Compliance-Theater fungieren. Die Daten zeigen: Timing und Kontext der Intervention sind entscheidender als die Maßnahme selbst.
Immer mehr Plattformen publizieren RTP-Werte prominent. Ich untersuche, ob diese Transparenz tatsächlich Vertrauen aufbaut oder ob sie von Spielern ignoriert wird. Erste Beobachtungen: Erfahrene Spieler nutzen RTP als Filter, Gelegenheitsspieler orientieren sich weiterhin an Themen und Jackpot-Höhen.
KYC-Prozesse sind der größte Conversion-Blocker in regulierten Märkten. Ich dokumentiere, wie unterschiedliche Betreiber dieses Problem lösen: Von vollautomatisierten ID-Checks bis hin zu gestaffelten Verifikationen. Die besten Lösungen machen KYC unsichtbar – bis es wirklich nötig ist.
Ich vermeide pauschale Aussagen über „den iGaming-Markt". Es gibt keinen einheitlichen Markt. Es gibt den deutschen Markt mit seinem 1-Euro-Einsatzlimit bei Slots, den schwedischen Markt mit Spelpaus-Sperrsystem, den britischen Markt mit Werbeverboten und den maltesischen Offshore-Raum mit minimalen Restriktionen.
Diese Unterschiede sind nicht nur regulatorisch – sie prägen Spielererwartungen, Plattform-Features und kommerzielle Strategien. Ein Betreiber, der in Schweden erfolgreich ist, kann in Deutschland scheitern, selbst mit identischem Spielangebot. Ich analysiere diese Diskrepanzen, weil sie zeigen, wie stark lokale Rahmenbedingungen das Produktdesign determinieren.
Meine Methode: Ich vergleiche, wie dieselben Betreiber ihre Plattformen für verschiedene Märkte anpassen. Welche Features werden hinzugefügt, welche entfernt? Welche UI-Elemente sind regulatorisch verpflichtend, welche sind strategische Entscheidungen? Diese vergleichende Perspektive liefert Einsichten, die eine isolierte Marktbetrachtung nicht bieten kann.
Ich arbeite seit 2011 im iGaming-Sektor. Mein Hintergrund liegt in der Marktanalyse und der Bewertung von Produktqualität – ich habe für Betreiber, Regulatoren und Branchenmedien gearbeitet. Heute konzentriere ich mich auf unabhängige Analysen und schreibe über die strukturellen Entwicklungen, die den europäischen iGaming-Markt prägen.
Ich bin in Schottland aufgewachsen, habe in Malta gearbeitet und beobachte den Markt heute aus einer europäischen Perspektive. Ich spreche regelmäßig auf Branchenkonferenzen und berate Unternehmen, die in neue Märkte expandieren oder ihre Plattformen für regulatorische Änderungen anpassen müssen.
Mein Fokus liegt nicht auf Marketing oder Affiliate-Bewertungen, sondern auf der analytischen Durchdringung von Produkten, Prozessen und Marktdynamiken. Ich interessiere mich für die Mechaniken hinter den Oberflächen.
iGaming ist einer der wenigen Sektoren, in denen Produktdesign, Regulierung und Nutzerpsychologie in extremer Dichte aufeinandertreffen. Jede Design-Entscheidung hat rechtliche, kommerzielle und verhaltenspsychologische Implikationen. Das macht die Analyse komplex – und genau das reizt mich.
Ich sehe iGaming nicht als moralisches Problem, sondern als Designproblem. Die Frage ist nicht, ob Online-Glücksspiel existieren soll, sondern wie es gestaltet werden kann, um Transparenz, Fairness und Nutzerkontrolle zu maximieren. Gute Regulierung und gutes Produktdesign schließen sich nicht aus – im Gegenteil.
Mich fasziniert, wie schnell sich dieser Markt verändert. Ein regulatorisches Update kann über Nacht eine gesamte UX-Strategie obsolet machen. Ein neues Payment-Protokoll kann die Conversion um 20% steigern. Diese Dynamik erfordert kontinuierliche Beobachtung und Anpassung – genau das, was ich mache.
Wenn Sie Fragen zu spezifischen Märkten, Produktanalysen oder regulatorischen Entwicklungen haben, können Sie mich gerne kontaktieren. Ich arbeite mit Betreibern, Regulatoren, Medien und Branchenverbänden zusammen.
Oder direkt per E-Mail: [email protected]